MultiHeat

URBAN ARENA - Ökonomische Optimierung einer auf erneuerbaren Energien basierenden multivalenten Wärmeversorgung mit saisonalem Speicher am Beispiel des Stadtteils Müsen der Stadt Hilchenbach

Kurzbeschreibung

Das Ziel von MultiHeat ist die ökonomische Optimierung einer auf erneuerbaren Energien basierenden, netzgebundenen, multivalenten Wärmeversorgung in Kombination mit einem zentralen saisonalen Wärmespeicher.

Mittels einer umfangreichen Simulationsstudie wird hierbei insbesondere die Frage untersucht, wie die lokal verfügbaren, erneuerbaren Energieträger solare Strahlungsenergie und Windenergie in Kombination mit einem saisonalen Wärmespeicher zur klimaneutralen Wärmeversorgung von bestehenden Orten mit ca. 2.000 Einwohnenden und überwiegender Wohnbebauung genutzt werden können. Die Untersuchungen werden exemplarisch für den Ort bzw. Stadtteil „Müsen“, durchgeführt. Müsen ist ein Stadtteil der Stadt Hilchenbach im Bundesland Nordrhein-Westfalen und liegt im Siegerland, ca. 20 km nördlich von Siegen. In Müsen leben etwa 2.300 Einwohnende in ca. 800 Gebäuden und einem jährlichen Heizwärmebedarf von rund 16.000 MWh.

Im Projekt MultiHeat werden u.a. unterschiedliche saisonale Wärmespeichertechnologien betrachtet. Dafür muss auch die Eignung des Bodens für die Realisierung eines Erdsondenwärmespeichers bekannt sein. Da für das Siegerland bislang keine aussagekräftigen Informationen bzw. Karten zur geologischen Beschaffenheit der oberen Erdschichten, d. h. bis zu ca. 200 m Tiefe, verfügbar sind, ist eine Probebohrung sowie ein Thermal Response Test (TRT) erforderlich. Beim TRT wird die effektive Wärmeleitfähigkeit des Erdreichs ermittelt, die als Grundlage für die Dimensionierung des Erdsondenwärmespeichers dient.

 

Laufzeit

01/2026 – 09/2026

 

Projektpartner

Bürgerenergiegenossenschaft Müsen:

https://dorfwaerme-muesen.de/

 

Danksagung

Das Projekt MultiHeat wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch den Projektträger Jülich (PTJ) unter dem Förderkennzeichen 03ENM6005 als Mikroprojekt gefördert. Die Autorin und der Autor danken für die Unterstützung und übernehmen die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung.

 

Kontakt

Dieses Bild zeigt Dr.-Ing. Harald Drück

Dr.-Ing. Harald Drück

 

Koordinator Forschung, Arbeitsgruppenleiter, stellvertretender Arbeitsgruppenleiter; Leiter Prüfbereich Solar

Dieses Bild zeigt Katharina Zimmer, M.Sc.

Katharina Zimmer, M.Sc.

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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