Stoffdaten von Ammoniak und Wasser

Hier werden die wichtigsten Eigenschaften der Kältemittele Ammoniak und Wasser gegenübergestellt.

Stoffeigenschaften von Ammoniak und Wasser

Die größten thermodynamischen Vorteile von Ammoniak bestehen in der volumetrischen Kälteleistung und der niedrigen Siedetemperatur. Größter Nachteil ist das Gefahrenpotenzial. Bereits geringste Ammoniakkonzentrationen sind riechbar, haben jedoch noch keine schädlichen Auswirkungen. Die giftigen Konzentrationen liegen deutlich über der Erträglichkeitsgrenze.

  Ammoniak (NH3) Wasser (H20)
Normalsiedepunkt
(p = 1 bar)
-33,3 °C 100 °C
Siededruck (10 °C) 6,2 bar (abs) 0,012 bar (abs)
Kondensationsdruck (40 °C) 15,6 bar  (abs) 0,074 bar (abs)
Dampfdichte (10 °C) 4,876 kg/m³ 0,0094 kg/m³
Volumetrische Kälteleistung 5966 kJ/m³ 23 kJ/m³
Brennbarkeit 15 Vol.-% bis 34 Vol.-% Nicht brennbar
Toxizität
  • Wahrnehmungsgrenze: 5 ppm
  • MAK-Wert: 20 ppm
  • Belästigungsschwelle:  250 ppm
  • Erträglichkeitsgrenze:  500 - 1.000 ppm
  • Vergiftungserscheinungen: 2.500 ppm
  • Tödliche Konzentration: > 5.000 ppm
Nicht toxisch
Materialverträglichkeit

Ammoniak-Wasser Gemisch:

  • Buntmetalle und Aluminium - ungeeignet
  • Stahl in Kombination mit Korrosionsinhibitor - geeignet
  • Edelstahl und Teflon - geeignet
LiBr in Verbindung mit Luft hohe Korrosionswirkung
Umweltverträglichkeit ODP = 0, GWP = 0 ODP = 0, GWP = 0


Links zur Begriffserklärung (Wikipedia)
ODP Ozonabbaupotential
GWP Treibhauspotential
MAK-Wert Maximale Arbeitsplatz-Konzentration

Kontakt

 

Luisa Haak, M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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