Abschlussarbeiten & HiWi-Stellen im Projekt

31. Oktober 2018 /

Abschlussarbeiten & HiWi-Stellen im Projekt "Null-Energie-Sauna"

Schwitzen fürs Klima mit der „Null-Energie-Sauna“

In der Sauna entspannen und die Abwehrkräfte stärken – für viele ein besonders verlockendes Wellnessangebot. Doch die Behaglichkeit hat ihren Preis, denn Saunen haben einen hohen Energiebedarf. Schon ein üblicher Saunagang in einer Heimsauna schlägt mit rund 15 kWh zu Buche.

Einen hohen Energiebedarf hat zunächst auch die „Null-Energie-Sauna“ – doch mit einem entscheidenden Unterschied: Während die Wärme in einer herkömmliche Sauna mit Strom aus dem Netz erzeugt wird, generiert und speichert die „Null-Energie-Sauna“ ihre gesamte Wärme lokal und CO2-neutral aus erneuerbaren Energien. Sie stellt also, ähnlich dem „Nullenergiehaus“, ein energieautarkes System dar. Damit die „Null-Energie-Sauna“ aber tatsächlich umweltfreundlich ist, sollte sie besonders langlebig sein. Elektrische Energiespeicher wie Batterien können mit ihrem derzeitigen technischen Stand diese Anforderung nicht erfüllen.

Null-Energie-Sauna für's Ländle

Im Rahmen eines durch die VECTOR-Stiftung geförderten Projekts soll das sogenannte "Schwaben-Modell" der Null-Energie-Sauna fürs Ländle realisiert werden. Dieses Modell besticht durch seine Einfachheit und Effizienz. Dank eines hybriden Wärme- und Dampfspeichersystems ermöglicht es einen flexiblen Saunabetrieb. Das Konzept ist bereits zum Patent angemeldet.

Zum Projektstart im Januar 2019 suchen wir motivierte Studierende für verschiedene Aufgaben, s. Aushang.
Bewerbungen sind zu richten an: Herrn M. Schäfer; schaefer@igte.uni-stuttgart.de

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schaefer@igte.uni-stuttgart.de
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