VKTES

Forschungsprojekt

Erarbeitung von Vergleichskennzahlen für thermische Energiespeicher

Kurzbeschreibung

Primäres Ziel dieses Projektes ist es, Kennzahlen und Methoden zu deren Anwendung zu erarbeiten, die den Ingenieur beim technischen und wirtschaftlichen Vergleich verschiedener Speicherbauarten und -prinzipien thermischer Energiespeicher unterstützen und Herstellern und TGA-Fachplanern eine Eingrenzung und Aussagen zur Eignung oder Nicht-Eignung der verschiedenen Speicherbauarten für Anwendungsfälle wie Heizung, Trinkwassererwärmung, Kühlung etc. erlauben.

Hierzu sollen zunächst Kennzahlen definiert und Prüfmethoden erarbeitet werden, die später Hersteller von thermischen Energiespeichern in die Lage versetzen, ihre technischen Unterlagen mit vergleichbaren Angaben zu versehen. Alle bekannten Speicherarten und -medien (sensibel, latent, thermochemisch) werden betrachtet.

Um die erforderliche Breitenwirkung und Akzeptanz im Markt zu erreichen, wird der Fokus auf einfach und kostengünstig zu ermittelnden Kennzahlen liegen.

Die Validierung der erarbeiteten Speicherkennzahlen erfolgt in einer Vielzahl von Messungen durch die Projektpartner an marktgängigen Speichern bis ca. 1 m³ Inhalt, flankiert von Simulations- und Plausibilitätsrechnungen.

Die Forschungsergebnisse werden in ein für Speicherhersteller und TGA-Planer nutzbares Regelwerk, die VDI 4657 Blatt 2, Eingang finden.

Laufzeit

09/2021 – 08/2023

Projektpartner

  • FH Münster, Campus Steinfurt (FHM)
  • Technische Universität Dresden (TUD)
  • Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG)
  • Bayrisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.
  • Fraunhofer Institut für Umwelt,- Sicherheits- und Energietechnik
  • Verein Deutscher Ingenieure (VDI) e.V.
  • GEFGA Energiesysteme GmbH, Limburg
  • BEKA Heiz- und Kühlmatten GmbH, Berlin
  • IBF Ingenieurbüro Fonfara, Lalling

Danksagung

Das Projekt „Erarbeitung von Vergleichskennzahlen für thermische Energiespeicher, Akronym: VKTES“ wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Projektträger Jülich.

Kontakt

Dieses Bild zeigt Dr.-Ing. Stephan Fischer

Dr.-Ing. Stephan Fischer

 

Arbeitsgruppenleiter

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